Hi, im dritten Teil handelt es sich ums Atmen. Was ich super spannend finde ist, dass sich das Körper nicht nur sagt wann es Luft braucht, sondern oft auch, dass es noch nicht aus-einatmen möchte und man bleibt somit etwas länger unter Wasser als erwartet. Das hätte ich nämlich nicht gedacht, dass es da zu eine gewisse Art von Synchronisation mit anderen Körperprozessen kommt. Aber Atmen ist auch etwas sehr ursprüngliches, irgendwo an der Grenze zwischen bewusstem und unbewusstem. Die Antwort zur "Wie kann ich länger unter Wasser bleiben, die Luft toll anhalten" ? Ich würde es mir überlegen, ob ich Misstrauen meinem Unterbewusstsein erklären möchte, wie es meine Atemsequenzen gestaltet. Und wenn alles bereit ist, wird es euch neue Bereiche aufmachen. Wie erwähnt, da hängen andere Prozesse dran. Wozu die eile? Nicht lieber richtig gemacht zu bekommen? Die 10m die wir da haben, das ist auch keine Messlatte und wurde dazu nie gedacht. Die unter euch, die Pädagogik studieren kennen das bereits: sogar die Maßstäbe, die man im bestem Gewissen für andere erstellt, sind weit vom dem Erhofften entfernt. Jeder ist anders, und die Übungen im besten Fall nur Skizzen, vorstellhafte Anweisungen. Atmet, wie es euch bequem ist. Wer möchte, kann sich die Freiheit nehmen, die neuen Bereiche für sich mit Überdruck zu öffnen. Die "Öffner" sind in der Tat sehr trivial. Mir selber angenehme Position ist, wenn ich meine Grenzen abtasten kann, unter den Händen spüre aber nichts weiteres. Mir sind manchmal die Längen auch zu weit und manchmal sind locker drei Bahnen drin. Manchmal ungünstiger Anfang und manchmal gut definiert und Seelenruhe selbst. Das sind so die Punkte, auf die universell empfehlenswert zu achten ist, meiner Meinung nach. Kurze Zusammenfassung: - eure "Performance" als gegeben nehmen. Seltenst etwas, was man mit Unzufriedenheit behandeln sollte. Das ist Material für weiteres vorankommen - klar. - sich nicht nach anderen zu richten, auf eigenen Körper hören - auf Bereitschaft zum sich verschliessen und abtauchen, zum Schnorchel ausblasen hören - Übungen als Skizzen sehen, sich die selber zurecht zerstückeln, verformen. Oder Gewicht drauflegen, Endpunkte stärken, Verlängerung ziehen. Je nach dem. Freitag, ja, -Peter